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Neues aus der Vogelwelt in Münster und im Münsterland

Category: Audio-Dateien

Dyckburg-Wald, Werse-Aue, den 04.12.2015, J. Schröder

Heute konnte erneut ein Trompetergimpel (nordöstliche Nominatform des hier heimischen Gimpels) gehört und gesehen werden. Eventuell handelt es sich um den selben Vogel der vergangenen Tage, da diese Beobachtung nur ca.200 Meter entfernt war.

gimpel mp3

FullSizeRender 2 FullSizeRender FullSizeRender 3 Bild u.Ton (c) J. Schröder

Dyckburg-Wald, Werse-Aue den, 27.11.2015, J. Schröder

Heute im Gebiet des Dyckburg-Waldes werden vermehrt Gimpel ( Dompfaff ) beobachtet. U.a. wurden sie in den Büschen und in Bodennähe gesehen und einige zogen hoch durch die Baumwipfel. Bei den durch die Baumwipfel ziehenden Gimpeln konnte ein trötender Ruf gehört werden, der dem sogenannten Trompetergimpel zugeordnet werden konnte. Der Trompetergimpel ist die nordöstliche Nominatform (Baltikum, Skandinavien, Nordrussland) unseres heimischen Gimpels und sieht genauso aus. Er ist etwas unwesentlich größer und schlanker und kann bei Sichtung nur durch den Ruf unterschieden werden. Die angefügte Tonaufnahme dürfte das erste Tondokument  für Münster sein. Deutschland weit werden diese Vögel im Spätherbst und Winter regelmäßig vor allen in Nordostdeutschland, aber auch bis Süddeutschland festgestellt. Im Raum Münster wurden diese Vögel ebenfalls schon mehrfach gehört und gesehen.

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Albachten, 9.4.2011, A. Niemann

In einem Wald zwischen Albachten und Roxel konnte die unten stehende, extrem verstärkte Tonaufnahme gemacht werden. Zum einen hört man die lauten, hohen Schreie eines weiblichen Waldkauzes. Zum anderen ist dazwischen ein leiser Triller zu hören, der im Klang einem singenden Rauhfußkauz nicht unähnlich ist. Dieser Laut ist kaum bekannt und in der Literatur nur an wenigen Stellen zu finden (z.B. bei Mebs und Scherzinger: Die Eulen Europas). Es handelt ich um den so genannten U-Triller des Waldkauzes, der nur bei besonderen Interaktionen eines Paares und vor allem kurz vor der Paarung geäußert wird:

Waldkauz - Weibchenrufe und U-Triller Münster-Albachten, 9.4.2011, Aufnahme: Anja Niemann/LWL-Museum für Naturkunde

Promenade, 24.3.2011, J.O. Kriegs

Nachmittags ein schlafender Waldkauz (Altvogel). Von den Jungvögeln keine Spur. Möglicherweise schlafen sie in der großen hohlen Trauerweide.

Waldkauz - Bettelrufe der Jungvögel und Stimmen der Promenierenden am 22.3.2011 (MP3, Aufnahme: J.O. Kriegs)

waldkauzfamilie waldkauzakrobaten Waldkauzfamilie (c) Beate

waldkauz Adulter Waldkauz am Schlafplatz Trauerweide (c) Jan Ole Kriegs

Rieselfelder, 12.10.2010, J.O. Kriegs, C. Heuft

Heute morgen herrschte zwischen 7:00 und 9:00 mäßiger Zug in den nebligen Rieselfeldern. Zu hören gab es unter anderem folgende Durchzügler: Bleßgänse, Feldlerchen, Bachstelzen, Berg-, Baum- und Wiesenpieper, Heckenbraunellen, Sing- und Rotdrosseln, Amseln, Bluthänflinge, Erlenzeisige, Grünlinge, Buch- und Bergfinken, Gold- und Rohrammern.

Später:

17er: 4 Bleßgänse, 2 Bekassinen; 18er: 1 Weißstorch, 1 Wanderfalke; E1: 2 Alpenstrandläufer, 1 Säbelschnäbler; 29er: 1 Pfeifente; 33er: 25 Herings- und 14 Silbermöwen, 8 Nilgänse, 60 Bleßgänse, Alpenstrandläufer, Kampfläufer und Dunkle Wasserläufer.

Bergfink

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